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Phu Quoc Insel Reise Information Vietnam

p_q_1Phu Quoc mit dem Namen „Schönes Land“ ist von Ho Chi Minh per Flugzeug, von Ha Tien oder Rach Gia mit Fähren zu erreichen. Die knapp 600 Quadratkilometer große Insel mit zahlreichen vorgelagerten Ausflugsinseln war um die Jahrhundertwende das größte Gefangenenlager Cochinchinas – der alte Name Südvietnams. Im Vietnamkrieg waren 40.000 Kämpfer der Vietcong hier inhaftiert.

p_q_2Die Hafeneinfahrt von An Thoi nahe dem Leuchtturm von Doung Dong ist der wichtigste Umschlagshafen der Insel und Startpunkt für Ausflüge zu den 15 vorgelagerten Inseln und vielen artenreichen Korallenriffs. Mit einem ganz großen Quentchen Glück ist der Anblick von den seltenen Dugongs – Seeschweinen als letzten lebenden Vertretern der Gabelschwanzseekühe zu ergattern.

p_q_3Bai Sao – Sternstrand heißt das Juwel für Badeurlauber. Er liegt auf der den kambodschanischen Hoheitsgewässern zugewandten Seite der Insel. Viele Abschnitte des feinsandigen weißen Strandes sind militärisches Sperrgebiet. Deshalb ist die erste Erkundung für Besucher im Rahmen einer organisierten Führung ratsam.

p_q_4Die nur 90.000 Bewohner von Phu Quoc leben vom Anbau von Pfeffer und Chili. Die ersten Plantagen schlugen inhaftierte Gefangene in den Urwald. Den Nordosten der Insel beherrscht ein 31.000 Hektar großes Naturschutzgebiet mit über 530 unterschiedlichen Pflanzen- und Tierarten – Fasane, Hirsche, Rehe und Wildschweine; Wölfe, Pythons und weiße Esel.

p_q_5Die Fischer der Insel inmitten der reichsten Fischgründe Vietnams produzieren die berühmteste Fischsauce Nuoc Mam – zehn Millionen Liter jedes Jahr für den internationalen Markt. Die Hauptfangzeit der Fischer mit Booten ist die Nacht. Auf ihren speziellen Dschunken mit zwei Segeln ernten sie jedes Jahr 60.000 Tonnen Fisch.

p_q_6Jede Familie auf Phu Quoc besitzt mindestens einen Jagd- und Wachhund. Das Besondere an diesen vom Thai Ridgeback abstammenden Gesellen ist, dass sie nirgendwo anders als auf den Inseln im Golf von Thailand überleben. Jeder Versuch, sie auch anderen Orts zu halten, wurde aus bisher nicht erforschten Gründen mit dem Tod der wachsamen und intelligenten Tiere bestraft.