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Mui Ne Reise Information Vietnam

m_n_1Das Fischerdorf Mui Ne liegt auf einer Landzunge der Provinz Binh Thuan nur vier Autobusstunden von Saigon entfernt. Mui – die Nase oder Halbinsel, Ne – sich verstecken oder Schutz suchen. Noch heute bringen die Fischer von Mui Ne sich und ihre Boote je nach Wetter auf der einen oder anderen Seite der Landzunge in Sicherheit. Hier tummeln sich dann hunderte Boote und Schiffe.

m_n_2Auch auf den runden Korbboten wagen sich die Fischer aufs Meer. Die Wände eines Thung Chai sind aus geflochtenem Bambus, das mit Pech aus dem Dau Trai Baum versiegelt wird. Für herkömmliche Fischkutter verlangten die französischen Kolonialherren Steuern, deshalb erfanden die Fischer die kleinen kibbeligen Korbboote.

m_n_3Selbst wer kein Schiff, kein Boot und kein Thung Chai besitzt, wirft seine Netze einfach vom Strand aus ins Meer. Der Fischfang und seine Verarbeitung ist die Hauptverdienstquelle. Berühmt ist die gesamte Region für ihre spezielle Fischsoße Nuoc Mam – ein salziger Dip, der auf jeden Tisch gehört und in den alles getunkt wird, was würzig schmecken soll. Nuoc Mam ist für die Vietnamesen wie Sojasauce für Chinesen oder Ketchup für Amerikaner.

m_n_4Mui Ne hat wegen seiner stetigen kraftvollen Winde dem Strand von Nha Trang fast den Rang abgelaufen – zumindest für Surfer und Kiter. Vor dem Panorama von roten und weißen Dünen ziehen die bunten Schirme rasant durch die Luft. In der windstärksten Zeit des Tages zwischen 14.00 und 16.00 Uhr sind die Wellen ruppig. Doch davor und danach sind es einfach perfekte Bedingungen für alle Surfer und Kiter.

m_n_5Intensivste Rot- und Braunverläufe über und unter den Wolken verdrängen schleichend sanft das Himmelsblau am Abend. Die faszinierenden Farbspiele sind am eindrucksvollsten von der größten Düne Bui Trinh Nu – dem „jungfräulichen Hügel“ zu genießen. Oder 45 Minuten von Mui Ne entfernt in den noch höheren und noch weißeren Dünen bei Po Shanu.