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Ho Chi Minh City Reise Information Vietnam

Mehr als sechs Millionen Menschen leben in der Metropole des südlichen Vietnams. Seit der Wiedervereinigung von Norden und Süden im Jahre 1976 heißt die Doppelstadt aus den Orten Sai Gon und Cho Lon auch offiziell Ho Chi Minh Stadt. Ende des neunzehnten Jahrhunderts entstanden die breiten Boulevards, prunkvollen Paläste und charmanten Villen.

s_2Die Vielzahl der Sehenswürdigkeiten in der quirligen gefühlten Hauptstadt sind kaum aufzuzählen: Darunter Dinh Thong Nhat, der Wiedervereinigungspalast. Das einstige Wahrzeichen der Ben Thanh Markt, in dem an mehr als 1.200 Ständen Kleidung, Schuhe, Taschen, Lebensmittel, Souveniers verkauft werden. Ho Chi Minh Stadt hat alles: Museen, Kunstgalerien, Flaniermeilen, Pagoden über Pagoden…

s_3Mitten im Häusermeer der Großstadt findet sich der „Wald der Erleuchtung“ – die Pagode Giac Lam, die älteste der Stadt. Hier sitzen an jeder Wand neun hölzerne Arhats – buddhistische Heilige, die Gier, Hass und Verblendung völlig abgelegt haben. Zwischen ihnen blicken die “Zehn Richter des Jenseits” in Spiegeltafeln. Das wertvollste aller Stücke ist eine Bronze der Neun Drachen aus dem Jahre 1757.

s_4Die Nähe von Ho Chi Minh Stadt zum südlich anschließenden Mekong-Delta erlaubt Ausflüge auf den kleinen für die Kanäle gebauten Boote zum Beispiel nach My Tho. Von dort auf eine Kokosnuss-Insel oder zu Schlangenfarmen. 60 Kilometer nordwestlich von Ho Chi Minh Stadt finden sich die Tunnelsysteme von Cu Chi – zweihundert Kilometer lang verzweigte unterirdische Gänge auf drei Ebenen.

s_5Im Zentrum des Tempels der Cao Dai Sekte blickt das höchste Heiligtum, das allsehende Auge aus einer Kugel auf die Besucher. 1927 wurde der Tempel der nur in Vietnam vertretenen Glaubensgemeinschaft in einer gewagten Vermischung religiöser Baustile errichtet. Jesus, Vishnu, Konfuzius und Buddha unter einem Dach. Graham Greene nannte den Tempel ein „disneyartiges Phantasieprodukt des Orients“.

s_6Ho Chi Minh Stadt hat in seiner Entwicklung am meisten von der vietnamesischen Öffnung und Liberalisierung seiner Wirtschaft profitiert. Das ehemalige Saigon ist das heutige Finanz- und Handelszentrum – eine attraktive pulsierende Stadt. Sie ist die ewige „Perle des fernen Ostens“.