Languages
Hoi An Reise Information Vietnam

h_a_1Hoi An heißt übersetzt „Friedvoller Versammlungsort“ – seit 1999 ist die Hafenstadt mit der reichen Geschichte ein Weltkulturerbe der UNESCO. Schon vor unserer Zeitrechnung landeten im Hafen an der Mündung des Thu Bon Flusses Schiffe der Araber und  Perser, aus China und Indien. Hoi An besitzt einen der besten erhaltenen historischen Häfen Südostasiens – Zeuge des friedlichen Handels über mehr als zweitausend Jahre.

h_a_2Cau Nhat Ban – die „Japanische Brücke“ verbindet die ehemaligen Wohn- und Geschäftsviertel der Japaner und Chinesen miteinander. Die Legende schreibt den Bau der Brücke einem Ungeheuer zu. Es soll viele Erdbeben in Japan ausgelöst haben.  Sein Kopf lebte in Indien, der Schwanz in Japan und das Herz schlug in Hoi An. Nur der Bau der Brücke mit ihren Steinpfeilern konnte ein Schwert in das Herz des Ungeheuers stoßen.

h_a_3Zeuge vergangener Hochkultur der Cham vor mehr als 1.500 Jahren sind die Ruinen der heiligen Tempelanlage von My Son. Zu dieser Zeit baute noch kein anderes Volk auf der Erde mit Ziegeln – ihre fugenlose Bauweise ist bis heute nicht reproduzierbar. Mehr als 70 Tempel und Gebäude sind innerhalb des Areals 45 Kilometer südöstlich von Hoi An in einer idyllischen Senke neben dem Katzenzahnberg Hon Quap erhalten.

h_a_4Ngu Hanh Son sind die „Berge der fünf Elemente“ – die Marmorfelsen ragen bis zu hundert Meter  steil auf. Son Thuy für das Element Wasser ist der höchste – unter ihm findet sich die Grotte Huyen Khong. Ein Lichteinfall aus 30 m Höhe wirft mystische Strahlen in den Dunst der Räucherstäbchen zu Ehren des Buddhas der Gegenwart Thich Cha.

h_a_5Die Straßenseiten von Hoi An sind den einzelnen Handwerken zugeordnet – vorwiegend Schneider, Weber, Holzschnitzer, Keramikwerkstätten und Lampenhersteller. In den historischen Gassen  Hoi Ans herrscht eine für vietnamesische Geschäftsviertel außergewöhnlich ruhige und entspannte Atmosphäre. Das gewohnt geschäftige Leben findet sich in den Morgenstunden auf dem Markt am Hafen.

h_a_6Die Versandung des Thu Bon Flusses führte dazu, dass Hoi An seine Bedeutung als eine der wichtigsten Stationen auf der „Seidenstraße des Meeres“ verlor. Der internationale Schiffsverkehr verlagerte sich ab dem 18. Jahrhundert nach Da Nang. Geblieben ist Hoi An bis heute der Flair weltoffener Menschen in einem ruhigen beschaulichen Städtchen mit einladendem Charme.