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Land und Bevölkerung in Vietnam

l_u_p_1Vietnam begegnen – Vietnamesen kennenlernen. Das Land und seine Menschen vermitteln kein einheitliches, sondern in jeder Hinsicht ein vielfältiges und abwechslungsreiches Bild. Kaum ein Klischee  über „die Vietnamesen“ hat Bestand. Die eigenständige Geschichte des Lebensraumes reicht zurück bis ins 10. Jahrhundert. Da begann die Unabhängigkeit der Menschen im Süden des damaligen China.

l_u_p_2Vietnam vereinigt heute in über 85 Millionen Menschen 54 anerkannte Gruppen unterschiedlicher ethnischer Herkunft. 88% gehören den Ursprungsvietnamesen an, sind Viet oder Kinh. Die zweitgrößte Gruppe umfasst rund 1,2 Millionen Auslandschinesen mit dem Namen Hoa. Unter den vielen anderen Ethnien sind Thai, Khmer und Cham. Manche der Minderheiten- und Bergvölker unterscheiden sich in Sprache oder Kultur erheblich von „den Vietnamesen.“

l_u_p_3Noch leben dreiviertel der Bevölkerung in ländlichen Gebieten, deren Erwerb von der Landwirtschaft geprägt ist. Die Zuwanderung in die Metropolen nimmt wie überall auf der Welt zu. In Vietnam ziehen die meisten Menschen  in die nördliche Metropole Hanoi und in den Süden - nach Ho Chi Minh Stadt sowie ins Mündungsdelta von Rotem Fluß und Mekong.

l_u_p_4Mit 5.000 Kilometern ganzjährig befahrbarer Wasserstraßen übertrifft Vietnam die Länge seines Schienennetzes von 3.260 Kilometern. Zehn Prozent kleinerer Orte sind während der Regenzeiten für einen Monat trotz Straßen in einer Gesamtlänge von mehr als 200.000 Kilometern auch über Land von der Umwelt abgeschnitten.

l_u_p_5Die Öffnung Vietnams begann zögerlich Anfang der Achtziger Jahre, der Boom setzte 1989 ein als sich die vietnamesische Variante der russischen Perestroika “Doi Moi” durchsetzte. Seit der Abkehr von zentralistischer Planwirtschaft trägt der Fleiß der Vietnamesen in privaten Geschäften Früchte und die Attraktivität für internationale Investitionen sowie für den Tourismus nimmt stetig zu.